Alte Herren trennen sich Unentschieden gegen Windhagen

Am Montagabend trafen die Alten Herren des SVR im Sportpark Windhagen auf die Alten Herren des SV Windhagen.

Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie, solides Abtasten hiess die Devise. Den ersten Vorstoß wagte dann Jesus Alonso nach ca. 10 Minuten, und schickte den frisch aus den Flitterwochen zurück gekehrten Christian „Leo“ Runkel auf den Weg, der seinerseits am Verteidiger vorbeipreschte und den Ball mit einem satten Schuss knapp unter der Latte platzierte, 0:1!

Die Gastgeber erarbeiteten sich nach dem Rückstand ihre Spielanteile und drängten nach vorne, was nach wenigen Minuten belohnt wurde. Durch Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr der Breitbacher konnte ein Windhagener frei vor dem Tor von Torsten Marx abschliessen und ausgleichen. 1:1, es blieb also spannend.

Nach einigen Aktionen auf beiden Seiten war es dann Torsten „Totti“ Heiler, der den SVR wieder nach vorne brachte. Nach guter Vorarbeit von Ayhan Akkas setzte er zum Jahrhundertsprint über die rechte Seite an, und liess dem gegnerischen Torwart nur noch die Möglichkeit, hinter sich zu greifen, und den Ball aus dem Tornetz zu fischen, 1:2!

Die Aussicht auf Entspannung wurde leider zunichte gemacht, als der SV Windhagen mit einem Angriff, der aus dem Nichts zu kommen schien, schon wenige Augenblicke nach dem Torjubel ein weiteres Mal ausglichen. Mit dem 2:2 ging man in die Halbzeitpause.

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Im zweiten Durchgang erreichte die Dramatik des Spiels dann ihren Höhepunkt: Ayhan Akkas stoppte den gegnerischen Stürmer, bevor er abschliessen konnte. Leider im Strafraum, und leider nicht regelkonform, deshalb entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter!
Der Schütze der Windhagener zwiebelte das Leder scharf ins linke Eck, hatte aber die Rechnung ohne Torsten „Garfield“ Marx gemacht, der am heutigen Tag in Hochform war, und schon einige Male im Spiel extrem stark pariert hatte. So krallte er auch den Elfmeter aus dem Eck und es blieb beim 2:2.

Den Rest der Partie behielt der SVR die Nase vorn, und die Windhagener gerieten mehr und mehr unter Druck. Eine zwingende Chance ergab sich aber nicht mehr, und so musste man sich am Ende mit dem Unentschieden zufrieden geben.

Das Spiel war von hoher Fairness gezeichnet, beide Mannschaften hatten ihren Spaß und trennten sich fröhlich bei einem kalten Getränk. Vielen Dank dafür nach Windhagen!